Mehrleistung im Innovationsmanagement

Erfolgreiches Management von Innovationen ist in industriell geführten Unternehmungen heute in der Regel ein kritischen Erfolgsfaktor. Anzahl und Art der mit dem Innovationsprozess erzielten Ergebnisse bestimmen Marktposition, Wachstumsrate und erzielbaren EBIT.

In der Praxis lässt es sich beobachten, dass ein Grossteil der Belegschaft in einem Unternehmen lediglich im analytischen Denken geschult und geübt ist. Nur wenige sind in der Lage, auch ihre kreativen Fähigkeiten wirklich zu nutzen. Kennen der Kreativitätshemmer und ein bewusster Effort zu ihrer Beseitigung öffnen ein weites Feld für neue Ideen und Problemlösungswege.

Die Wahrscheinlichkeit ist gering, mit einer Planung der kleinen Schritte in einer Welt der tiefgreifenden Veränderungen grossen Zusatznutzen zu erreichen. Unternehmensleiter und Führungskräfte können deshalb mit den nachfolgenden vier zentralen Fragen erkennen, mit welchen Massnahmen sich die Leistung des eigenen Unternehmens nachhaltig steigern lässt:

1. Verfügt Ihr Unternehmen über genügend Innovationsprojekte?
Es ist ein wichtiges Merkmal von Innovationen, dass sich die Ergebnisse häufig nicht sehr genau voraussagen lassen. Es ist deshalb wichtig, permanent mehrere und die richtigen Innovationsprojekte zu bearbeiten.

2. Verfügen Sie über das richtige Personal?
Innovationen sind anspruchsvoll. Auch für Innovationen gilt der Grundsatz, dass 5 % der Tätigkeit Inspiration und 95 % Transpiration sind.

Erfolgreiche Innovatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie das Geschäft, in dem sie tätig sind, sehr gut kennen, und dass sie ihre Ziele mit grosser Hingabe und Beharrlichkeit verfolgen. Haben Sie in Ihrem Unternehmen genügend derartige „Macher“?

3. Verfügen Sie über die richtigen Teams?
Das Bilden von interdisziplinären Projektteams mit Projektmitarbeitern aus allen involvierten Unternehmensbereichen ist heute in Innovationsprojekten ein Muss. Dabei sind Innovationskultur und Projektmanagement wichtig. Für das Realisieren besonders wichtiger Vorhaben kann ein aussenstehender Berater im Projektteam eine wertvolle Ergänzung sein.

4. Verfügen Sie über erprobte und effiziente Vorgehensweisen?
Integriertes Realisieren von Projekten mit einem heterogenen Projektteam, mit Mitarbeitern aus dem Marketing, der Forschung und Entwicklung, dem Einkauf, aus Produktion, Distribution, Service, Informatik usw. erfordert oftmals ein Neudefinieren der Vorgehensweise. „Simultaneous Engineering“ stellt hier nur eine der möglichen Lösungen dar. Allein das Arbeiten mit einem Masterplan und genau abgestimmten Vorgehensplänen für die verschiedenen Teilprojekte garantiert eine Projektrealisierung im vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen.

Wer die Fragen 1 – 4 positiv beantworten kann, verfügt über ein Unternehmen mit innovationsfreundlicher Unternehmenskultur. Dazu gehören nicht zuletzt die Bereitschaft zum Risiko und die Fähigkeit, Fehler nicht zu „verbieten“, sondern aus Misserfolgen zu lernen.

Was kann ein Unternehmensberater zur Mehrleistung konkret beitragen?
Berater können Teams in Innovationsvorhaben auf zwei Gebieten unterstützen:

  1. Beim Gestalten eines integrierten Innovationsprozesses
  2. Beim Suchen und Identifizieren neuer Geschäftsmöglichkeiten und als Begleiter bei der Realisierung.

Beim Gestalten des Innovationsprozesses geht es darum, Produktinnovationen zeitgerecht auf den Markt zu bringen. Es nützt nichts, das beste Produkt der Welt zu entwickeln, wenn die Konkurrenz etwas gleichwertiges sechs oder gar zwölf Monate früher auf den Markt bringen kann.

Beim Anwenden und Umsetzen des Innovationsprozesses geht es darum, ständig neue Verhaltensweisen auszuprobieren. Bewährte Praktiken werden beibehalten, gute durch bessere ersetzt. Ausgehend von einem Ziel-Produktportfolio werden so stetig neue Marktleistungen kreiert. Dies ist die Grundlage für eine prosperierende Unternehmensentwicklung. Auch in schwierigen Zeiten.

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