IMI: European Inkjet Conference in Lissabon, 2. Tag

Heute, am 28.10., moderiert Debbie Thorp.

Fujifilm Imaging Colorants (frühere Namen Avecia und Zeneca) zeigte, wie sich die Stabilität von pigmentierten Inkjet Tinten gestalten und erhöhen lässt mit einer „Polymer Anchoring Technology“.

Futures (Wales) Ltd präsentiert neue Medien und Tinten, die wahrscheinlich eine Durchbruchinnovation sind. Die Medien haben eine bedeutend höhere Tintenaufnahmefähigkeit. Die Tinten scheinen eine höhere Archivierbarkeit aufzuweisen.

Sun Jet erläutert, wie die Inkjet Technologie ausgehend von Graphic Arts in weitere Anwendungen migriert. Eine „Emerging Market“ Anwendung ist es beispielsweise, mit Mit Hot Meld IJ Tinten kleine Auflagen von elektronischen Leiterplatten sehr effizient für das Ätzen vorzubereiten. Mit Nanosilber-Tinten lassen sich in Solarzellen-Panels Leiterbahnen mittels IJ-Druck aufbringen.

Xaar zeigt, ausgehend vom Stan der Technik, wie sich die IJ Druckköpfe weiterentwickeln. Die Ergebnisse lassen erwarten, dass bis 2013 die IJ Technologie leistungsmässig soweit ist, dass damit Tageszeitungen gedruckt werden können.

Beispiele für zu lösende Herausforderungen sind das präzise Justieren von Druckköpfen und das richtige Zuweisen der (riesigen) Datenmenge auf die verschiedenen Druckköpfe im Betrieb. Bei der geforderten Präzision für eine Auflösung von 1080 dpi bei einer Druckgeschwindigkeit von 200 – 300 m/min wird rasch klar, welche Präzision hier in der gesamten Anlage gefordert wird. Bei Multiple-Stack Single-Pass-Druckköpfen werden die Anforderungen sogar noch höher. Wir sprechen hier von Mikrometer-Anforderungen. Das sind Technologien und eine Präzision, die gut zur Schweiz passen.

Highlight des Dimatix Vortrags ist die Samba-Technologie. Dieser IJ Druckkopf kann bis max 1200 dpi drucken. Weil er aus inertem Material hergestellt ist lässt sich damit ein sehr grosser Anwendungsbereich bedienen: Grafik, 3D Prototyping, Elektronik, Bildschirme, Pharma, chem. Industrie, Optik, und Fotovoltaik.

Mit dem „schrägen“ Design der Samba Köpfe lassen sich sehr einfach kompakte Arrays für Single Pass Köpfe bauen.

Die Präsentation, die mir heute am besten gefallen hat? Ganz Klar „Imaging Quality“ von QEA. Ein Bildeindruck im Digitaldruck ist immer subjektiv. QEA zeigt, wie man diese Subjektivität in Zahlen umsetzen kann, um eine reproduzierbare Qualität zu erreichen.

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