Zeitverzögerungen im Entwicklungsprozess

In einer Produktentwicklung immer mit Risiko behaftet sind Tätigkeiten, in denen Zulassungen von Behörden benötigt werden.

Gelegentlich ist unklar, wie bei der Einreichung eines neuen Produkts die Auslastung der Behörde ist. Ein anderes Mal ist unklar, welche Unterlagen und Prüfmuster einzureichen sind, damit die Behörde zügig arbeiten kann.

Ein schönes Beispiel, welche Auswirkungen das haben kann, zeigt gegenwärtig die Fondsbranche in der Schweiz. Im Januar zur Prüfung eingereichte Anlagefonds liegen noch immer bei der zuständigen Behörde. Im Klartext bedeutet dies, dass bei der „Time-to-Market“ 6 Monate verlorengehen. Den Unternehmen entsteht hier ein enormer Schaden und dem Finanzplatz ein gravierender Wettbewerbsnachteil.

Eine Lösungsmöglichkeit wäre, den Produktentwicklungsprozess einer Bank mit dem Entwicklungsprozess von Industrieunternehmen zu vergleichen, um herauszufinden und zu lernen, wie diese ihren Entwicklungsablauf gestalten und welche Vorkehrungen sie bei Zulassungen treffen, um solche Überraschungen zu vermeiden und bei der Zulassung die kürzestmögliche Durchlaufzeit zu erreichen.

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