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Innovationäre – die Helden im Product Management und in der Produktentwicklung

Mit der Zeit habe ich den Eindruck gewonnen, dass in Innovationsprozessen und –projekten in Unternehmen und Verwaltungen etwa das gleiche Chaos herrscht, wie es beim Turmbau zu Babel der Fall gewesen sein muss. Es wird unbekümmert drauflos entwickelt, und spätestens bei der nächsten Kostensenkungsübung wird – ungeachtet der längerfristigen Folgen – die Forschung und Entwicklung zurückgeschnitten unter dem Motto „es muss gespart werden, koste es, was es wolle“. Und wenn es die Zukunft des Unternehmens ist.

Innerhalb der Projekte findet das Chaos seine Fortsetzung, gleich wie vorher auf der Geschäftsleitungsetage. Wie sollen Mitarbeitende im Product Management und in der Produktentwicklung wissen, welche neuen Produkte das Unternehmen benötigt und bis wann, um die Ziele der Unternehmensstrategie zu erreichen, wenn die Geschäftsleitung aus der Strategie abgeleitet nicht klar kommunizieren kann, was eigentlich erwartet wird? Und fast täglich die Prioritäten ändert?

Die Resultate sind eine verstopfte Entwicklungspipeline, verspätete Markteinführungen, überlastete Projektteams und eine zu niedrige F+E-Produktivität.

Der erste Schritt zur Lösung ist, für Innovation eine gemeinsame Sprache zu finden. Begriffe zu verwenden, die von allen gleich verstanden und angewendet werden. Zu verstehen, wie die Innovationsprozesse, die quer durch das ganze Unternehmen gehen, ineinander greifen und miteinander verbunden sind. Damit am Ende das aus der Entwicklungspipeline herauskommt, was das Unternehmen sich vor ein paar Monaten oder Jahren in der Unternehmensstrategie vorgenommen hat.

Der Schlüssel dazu sind die Innovationäre. Die Legionen von Mitarbeitenden, die sich damit auseinandersetzen, was Innovation ist und was sie zum Erreichen der Unternehmensziele beitragen muss. Die Mitarbeitenden, die sich hinsetzen und überlegen, wie die Geschäftsprozesse im Unternehmen gestaltet werden müssen, damit das Unternehmen erfolgreich sein kann. Die Mitarbeitenden, die sich die Mühe machen und auf sich nehmen, die tausenden von Entscheidungen, die in einem Innovationsvorhaben getroffen werden müssen, sorgfältig zu analysieren und zu treffen. Und so einen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens zu leisten. Und damit selber erfolgreich zu sein. Erfolgreicher Innovationär zu sein.

Das Taschenkompendium „Der Innovationär“ ist ein Hilfsmittel dazu. Um Innovation erfolgreich zu praktizieren und erfolgreicher Innovationär zu werden.

Ja, den 'Innovationär' will ich haben!