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Digitale Innovation im Fokus

An der diesjährigen IBM Business Connect vom 26. Oktober 2016 standen kognitive Lösungen im Vordergrund – “ a new era of thinking“, wie IBM sagt.

Thomas Landolt, CEO von IBM Schweiz, zeigte in einem sympathischen Eröffnungsreferat auf, dass der Computer nicht mehr nur ein Rationalisierungswerkzeug ist, sondern ein Lösungsansatz, um sich im Wettbewerb zu differenzieren und sich Marktvorteile zu verschaffen.

Bernd Preuschoff zeigte anschliessend mit sieben Thesen, wie Unternehmen durch das Verlassen der Komfortzone in die Region gelangen „where the magic happens“. Der Vortrag entpuppte sich als sieben Thesen, bei denen in jeder einzelnen Annahmen von Unternehmen über den Haufen geworden wurden nach dem Kommunikationsschema „Nein – es ist nicht so, sondern so“. Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Referat beim einen oder anderen Zuhörer ziemlich Leidensdruck erzeugt hat, „Digitalisierung“ nicht nur der Informatikabteilung als Auftrag zu erteilen, sondern sich ernsthaft zu überlegen, was denn „Digitalisierung“ für die Branche und das Unternehmen wirklich bedeutet. Dass es darin nicht nur Gefahren, sondern auch riesige Chancen hat. Vorausgesetzt natürlich, das Unternehmen will zu den Gewinnern zählen. Sie kennen bestimmt das geflügelte Wort, das Jäger verweden: „Man kann den Hund nicht zum Jagen tragen“. Genau gleich verhält es sich mit Unternehmen und Ihren Mitarbeitenden: Sie müssen gewinnen wollen, sonst passiert gar nichts.

Bernd Preusschoff zeigte in seinem Vortrag auch sehr schön, dass es beim Aufbauen der entsprechenden Technologie- und Fähigkeits-Biotope im Unternehmen jeweils nicht darum geht, den billigsten Anbieter zu finden, sondern einen vertrauenswürdigen Geschäftspartner für ein Langstreckenrennen auszuwählen.

Welche Fussangeln beim Kreieren von Big Data Anwendungen für das Prognostizieren möglicher Entwicklungen, beim Entscheiden und beim Messen möglicher Veränderungen zu beachten sind, zeigte Professorin Jana Köhler von der Hochschule Luzern. Es ist gut zu wissen, dass es in der Schweiz für Fragen der künstlichen Intelligenz Ansprechspartner gibt, die auf diesem Gebiet wissenschaftlich vorne dabei sind, und das aus diesen Hochschulen entsprechende Absolventen rekrutiert werden können.

#ibmbcch