Der „Innovationär“: 1 – Warum und wozu?

In der Corona-Pandemie ist im operativen Geschäft die Produktivität unerwarteterweise gestiegen. In der Produktinnovation wird jedoch das Gegenteil beobachtet. Hier ist die Produktivität gesunken. Dies ist das Ergebnis einer Studie von MIT, BCG, Microsoft und KRC Research in 15 europäischen Märkten. Von meiner Kundenseite ist das Echo ähnlich.

Lediglich 15 % der Unternehmen hatte vor der Corona-Pandemie ein Homeoffice Modell. Während der Pandemie stieg dieser Anteil auf 75 %. 88 % der Befragten gehen davon aus, dass eine solche hybride Arbeitsform auch nach der Pandemie bestehen bleibt.

Gemäss dieser Umfrage wurde der grösste Produktivitätstaucher während der Homeoffice Zeit im Bereich der Produktinnovation festgestellt. Zu deren Überwindung bedarf es dreier Schritte:

  1. Den Mitarbeitenden Zugang zu mehreren Zusammenarbeits-Werkzeugen ermöglichen, damit jede sich aussuchen kann, was zum individuellen Arbeitsstil am besten passt.
  2. Die Mitarbeitenden darin trainieren, wie auf Distanz zusammengearbeitet werden kann.
  3. Routinen etablieren, wie mit den Teams im Lockdown und auch über Distanzen hinweg kommuniziert wird, und diese einhalten.

Im «Innovationär» sind Methoden und Verfahren des Innovationsmanagements auf knappem Raum beschrieben. Damit können Sie prüfen, ob Ihr Innovationssystem vollständig ist. Bei Schwierigkeiten können Sie erkennen, was bei Ihnen möglicherweise fehlt oder ob Sie an einer bestimmten Stelle einen blinden Fleck haben. Und Sie können Anregungen für die Prozessge-staltung gewinnen, damit Ihre Innovationsprozesse «Corona-fest» werden.

Diese Artikelserie soll ein Hilfsmittel sein, um die Innovationskraft zu steigern, Innovation erfolgreich zu praktizieren und erfolgreicher Innovationär zu sein oder zu werden.

Bleiben Sie dran – „stay tuned“ – schauen Sie wieder herein: in den nächsten Tagen geht es los.